Starker Auftritt der Ju-Jutsu-Sportler vom TSV Bergen bei der Deutschen Schülermeisterschaft in Gelsenkirchen 

Zur Deutschen Schülermeisterschaft in der Kampfsportart Ju-Jutsu waren neben den beiden Fighting-Landestrainern Anja Guercke und Lukas Bombik auch Julia Paszkiewicz als Duo-Bundestrainerin und Korbinian Herzog als Bundeskampfrichterreferent vom TSV Bergen vertreten.

Zum nationalen Jahreshöhepunkt der U14-U18 am 16. und 17. Mai in Gelsenkirchen hatten sich insgesamt 552 Athletinnen und Athleten in den Disziplinen Fighting, Duo und BJJ angemeldet. Für den TSV Bergen starteten die beiden Fighter Leopold Assmann (U14) und Elias Wiedemann (U18).

Den Auftakt machte Leopold Assmann bereits am Samstag, den 16. Mai. Assmann hatte beim Wiegen seine bisherige Gewichtsklasse knapp verpasst und musste somit in der sehr stark besetzten Gewichtsklasse -40 kg starten. Nach einem Freilos in der ersten Runde konnte sich Assmann vorzeitig und mit Full Ippon gegen Casimir Mews (Brandenburg) durchsetzen. Im anschließenden Halbfinale gegen Lennart Liske aus Hamburg geriet Assmann erst in einen Punkterückstand, konnte sich aber in den letzten Sekunden mit starken Fausttechniken und taktisch hervorragend durch Anja Guercke eingestellt den Punktesieg holen. Im anschließenden Finale musste sich Assmann dann nur knapp nach Punkten (9:11) gegen Jannik Kochen aus Sachsen-Anhalt geschlagen geben. Leopold Assmann lieferte dennoch ein hochwertiges Finale und sicherte sich nach einer knappen Niederlage die Silbermedaille in einer höheren Gewichtsklasse – eine überaus beeindruckende Leistung.

Am darauffolgenden Sonntag, den 17. Mai ging Elias Wiedemann in der U18 und der Gewichtsklasse -77 kg – einer der üblicherweise am stärksten besetzten Klassen – an den Start.
Auch Wiedemann konnte sich in der ersten Runde über ein Freilos freuen und traf in der nächsten Runde auf den bayerischen Top-Mann Lorenz Mues. Wiedemann punktete mit starken Schlag- und Wurftechniken, konnte aber im Bodenkampf keine Haltetechnik durchbringen, was einen vorzeitigen Sieg bedeutet hätte. Wiedemann musste somit über die volle Kampfzeit gehen, gewann aber verdient mit einem Punktevorsprung von 12:7 Punkten. Auch die zweite Runde ging gegen einen Landeskaderkollegen, dieses Mal gegen Julian Hager. Hier konnte sich Wiedemann souverän durchsetzen und nach starken Fausttechniken einen perfekten Wurf mit anschließender Haltetechnik durchbringen. Mit diesem Sieg durch technische Überlegenheit (Full Ippon) sicherte sich Wiedemann den vorzeitigen Einzug ins Finale. Im Kampf um Gold erwischte Elias Wiedemann gegen Ivan Vivcharuk aus Sachsen-Anhalt auch direkt einen guten Start. Bereits zur Hälfte der Kampfzeit hatte Wiedemann mit starken Fauststößen und einer Haltetechnik am Boden dominiert und ist deutlich in Führung gegangen. Mit dem noch ausstehenden Wurf-Ippon zeigte Wiedemann seine technische Überlegenheit (Full Ippon) und beendete auch seinen Finalkampf vorzeitig. Nach einer nicht zufriedenstellenden Bronzemedaille im Vorjahr sicherte sich Elias Wiedemann diesmal souverän die Goldmedaille und somit auch den Titel als Deutscher Meister.
Damit leisteten die beiden Sportler und auch die beiden Landestrainer aus Bergen ihren Beitrag am Gewinn Bayerns in der Länderwertung. “Wir sind dieses Jahr mit einem kleinen und feinen Team zur Deutschen Schülermeisterschaft angereist und haben souverän abgeliefert,” freut sich Lukas Bombik über die tolle Leistung seiner Ju-Jutsu-Abteilung.


WaS

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